Codecs

Codecs sind Algorithmenpaare, die Daten digital codieren und decodieren.
Sie kommen bei der Nutzung der Cloud-Telefonanlage in Form von VoIP Codecs vor. Diese verschlüsseln und entschlüsseln die Sprachpakete, welche über das IP-Netz verschickt werden.

Für die Kommunikation zwischen Gesprächspartnern, deren Endgeräte mit unterschiedlichen Codecs arbeiten, ist eine Transkodierung notwendig, eine Übersetzung in das ander Format.

G711, Alaw, G722, HD-Telefonie und Opus

Die Sprache wird von Mikrofon aufgenommen und in analoge, elektrische Signale übersetzt. Diese werden digitalisiert, in Sprachpakete gepackt und über das Internet versendet. Bei der Übermittlung ist die Art der Codierung entscheidend für die Sprachqualität. Deswegen sollten hier Codecs für Telefonate in HD-Qualität ausgewählt werden.
Bei dem Empfänger der Daten werden die Pakete wieder decodiert, entschlüsselt und in Sprache umgewandelt.

Wir bei vio:networks unterstützen mit unserer Cloud-Telefonanlage unter anderem den HD-Codec G.722 und können damit eine Datenübermittlung ohne Qualitätsverlust gewährleisten.

Eigenschaften der Codecs zur Sprachdigitalisierung

Paketverluste von bis zu 5% verkraften (wegen der Struktur des Internets: Paketorientierte Übertragung und Vermittlung), Laufzeitunterschiede der einzelnen Pakete ausgelichen und in die richtige Reihenfolge sortieren (Forward Error Correction und Jotter Buggering) -> Laufzeitschwankungen keinen Einfluss auf Sprachqualität

Wie bei der Digitalisierung der Sprache für die Fernsprechübertragung arbeiten Codecs nach dem Prinzip Sampling, Quantisierung und Kodierung. Dadurch erreicht man eine optimale Sprachqualität, um das analoge Sprachsignal über digitale Systeme zu übertragen.

In einem paketvermittelten Netz ist man immer bestrebt Bandbreite zu sparen. Deshalb werden die Sprachdaten meistens noch komprimiert. Allerdings nimmt bei zunehmender Komprimierung die Sprachqualität ab, die Dekomprimierungszeit und die erforderliche Rechenleistung nehmen zu.
Das gilt jedoch nicht immer. Die meisten Codecs machen sich die Eigenschaften der menschlichen Sprache zu nutze um möglichst verlustfrei zu komprimieren.

Codecs zur Sprachdigitalisierung müssen einige Bedingungen erfüllen. Bedingt durch die Struktur des Internets (paketorientierte Übertragung und Vermittlung) müssen sie Paketverluste (bis zu 5%) verkraften und Laufzeitunterschiede der einzelnen Pakete ausgleichen und in die richtige Reihenfolge sortieren können (Forward Error Correction und Jitter Buffering). Das bedeutet, dass Paketverluste und Laufzeitschwankungen keinen Einfluss auf die Sprachqualität haben dürfen.

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